




Venus überquert das Meer. Der Wagen, die Pferde, die Wesen, die sie begleiten – alles bewegt sich in diesem Intaglio, alles fließt auf einen Horizont zu, den der vergoldete Rahmen definiert, ohne ihn einzuschränken. Eine Szene voller Figuren und Bewegung, in der jedes Detail die Sanftheit von Wasser besitzt. Das Relief ist fließend, großzügig, die Formen rund wie Wellen – und die Göttin im Zentrum steuert die Reise mit der Leichtigkeit von jemandem, der den Weg schon immer gekannt hat.
Eine ganze Meereslandschaft an deinem Finger. Die vergoldete Bronzefassung hält die Komposition zusammen, das polierte Plexiglas hebt sie hervor, wie es ihre Mythen uns immer erzählt haben. Der Ring ist leicht und glatt – und diese Leichtigkeit verstärkt das Gefühl der Reise, das Gefühl von etwas, das mit dem Träger mitschwingt. Jedes Mal, wenn du hinsiehst, entdeckst du ein neues Detail: eine Mähne, eine Welle, die Geste einer Hand.
Jede Farbe dieses Schmuckstücks gehört zum Mittelmeer. Die orangefarbene Basis ist die Terrakotta der Häfen, Ton, der von der Sonne gebrannt wurde. Grau ist der vulkanische Stein der Inseln, Basalt, vom Salz geglättet. Violett ist der Seeigel, der Murex, aus dem die Phönizier ihre Farbe gewannen. Das blaue Kamee ist das offene Meer – die natürlichste Farbe für diese Überfahrt. Perlmutt ist die Muschel, das Gefäß, aus dem Venus selbst geboren wurde. Rosa ist das Innere eines Koralls, das Licht der Morgendämmerung auf dem Wasser. Violett ist das Meer am Abend, wenn die Sonne sinkt und der Horizont sich färbt.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.
Lass das Innere erstrahlen.
Die römische Göttin der Liebe und Schönheit, Venus, ist die Tochter des Jupiter. Zu ihren Liebhabern zählen unter anderem Mars und Vulkan, inspiriert von den Affären der Aphrodite. Römische Statuen und Porträts von Venus entsprechen meist den griechischen Darstellungen der Aphrodite. Venus, Göttin der Schönheit und Anmut, ist in einem der Mythen aus dem Schaum des Meeres geboren und gilt als Schutzpatronin der Seeleute und Navigatoren. Als Meeresnymphe und Beschützerin der Seefahrer lebte sie auf dem Meeresgrund und tauchte bei ruhiger See wieder auf, um mit Meeresbewohnern zu spielen. Sie ist die Göttin der Schönheit, der Liebe und der ehelichen Bindungen. Laut Homer wurde sie als Tochter von Zeus und Dione geboren, andere nennen Uranus und Gaia als Eltern. Hesiod zufolge entstand sie aus dem Schaum des Meeres, und eine Muschel, vom Westwind Zephyr getrieben, trieb an den Strand der Insel Zypern, wo sie von den Stunden empfangen und zum Olymp gebracht wurde. Alle Götter waren von der überwältigenden Schönheit der Aphrodite beeindruckt, selbst Athene und Artemis konnten ihrem Zauber nicht widerstehen. Zeus schenkte sie dem Hephaistos zur Ehe, um ihn für seine Unterstützung im Krieg gegen die Giganten mit dem Blitz zu belohnen. Aphrodites Begleiterinnen waren die Grazien, die Chariten, die Liebesgötter, die Spiele und das gesamte Gefolge, das sie brauchte, um die Herzen von Göttern und Menschen zu gewinnen. Ihr Kult war weit verbreitet, und sie wurde auch als Schutzpatronin der Schifffahrt verehrt: Besonders verehrte Städte waren Zypern, Kythera, Korinth und Argos. Zu den heiligen Pflanzen gehörten Myrte, Granatapfel und Mohn; zu den Tieren Spatz, Taube, Hase, Ziege, Schwan, Schildkröte und Delfin. Sie hatte viele Beinamen, darunter die bekanntesten: Areia (Kriegerin), Kypria, Puder, Kythera, Pontia (Meeresgöttin), Anadiomene (aus dem Schaum geboren), Euploia (gute Navigation), Acidalia, Ericina, Anzeia (blumig), Pandem (für das Volk), Idalia, Paphia, Amatusia und Uran.
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