




Ein Gesicht — frontal, still, charismatisch. Schlangen, die wie kunstvoll gelegtes Haar herabfließen, zwei kleine Flügel streifen die Kopfkrone. Medusa Rondanini. Ein Relief, das den Blick fesselt und verzaubert. Ohne ein einziges Wort, in jeder Sprache der Welt. Es hält die Unendlichkeit.
Die Gravur ist wunderschön — die Nase, die Lippen, der Blick, der mit einer Beständigkeit nach vorne gerichtet ist, die die Zeit überdauert. Schließe die Augen und finde alles wieder, zeichne jedes Volumen nach, lese jede Linie. Dies ist ein Kamee, das man fühlen kann. Dieser Ring gibt jedes Detail zurück. Die vergoldete Bronze-Fassung, das Oval, die Basis — alles ist magnetisch. Das Licht des Rahmens lässt sie noch lebendiger erscheinen, und das Plexiglas — federleicht, glatt, fast samtig — gleitet unter deinen Fingern und lässt sie fliegen. Es ist, als trüge man nur sie — den Mythos und die Haut.
Auf einer transparenten Basis schwebt Medusa, im Licht aufgehängt — sie scheint dich von einem Ort außerhalb der Zeit anzublicken. Auf Weiß tritt sie mit der Präzision einer Skulptur hervor, das Licht ist voll und jede Linie ist klar lesbar. Auf Schwarz erhebt sie sich aus der Tiefe mit einer magnetischen Kraft, die du an deinem Finger spürst. Hellblau hebt sie in eine Dimension von Himmel und Atem, Pink ist die unerwartetste Note — eine Sanftheit, die sich auf ihr Gesicht legt und es verwandelt. Schwarz auf Schwarz ist die dichteste Kombination, fast nächtlich — das Relief lebt nur durch Schatten und die Tiefen der Gravur. Weiß auf Weiß ist absolute Offenheit — Medusa wird zur Skulptur, wird zum Licht.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.
Die sogenannte „Rondanini Medusa“. Marmor, römische Kopie eines griechischen Originals aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. von Phidias, das auf dem Schild der Athena Parthenos angebracht war. Die Medusa Rondanini in der Münchner Glyptothek ist möglicherweise ein Werk aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und die älteste bekannte Skulptur eines „schönen Gorgoneions“. Das Design könnte von einer vergoldeten Bronzeaigis kopiert worden sein, die einst auf der Akropolis hing und dazu diente, böse Geister und Unglück abzuwehren. Als Überarbeitung der grotesken, scheibenförmigen Totenmasken älterer Gorgoneia scheint die Medusa Rondanini das idealisierte Abbild der Athena von Velletri zu übernehmen, umwunden von dekorativen Schlangen und zarten Eulenflügeln – chthonische Furcht und Tod vermischt mit olympischer Schönheit und Schlauheit. Während sie im Palazzo Rondanini in Rom ausgestellt war, wurde sie in den 1780er Jahren von Johann Wolfgang von Goethe entdeckt und erstmals den Kunstkennern Nordeuropas bekannt gemacht, der schrieb: „Ich würde etwas darüber sagen, wenn nicht alles, was man über ein solches Werk sagen könnte, Zeitverschwendung wäre.“ Heute befindet sie sich im Glyptothek in München.
Alle Produkte anzeigen



















