




Die runde Fassung des EOS-Rings, aus vergoldetem Bronze im Wachsausschmelzverfahren gegossen und von Hand poliert, zeigt Minerva nach links gewandt. Der klassische Helm, der Olivenkranz, die Eule – das Intaglio aus dem 18. Jahrhundert vereint im Profil die Symbole, die diese Göttin seit Jahrhunderten kennzeichnen, mit einer millimetergenauen Definition, die die spiegelglatte Oberfläche voll zur Geltung bringt. Die beiden Abschnitte an der Ringbasis öffnen sich und passen sich mühelos an: Jeder Finger findet seinen eigenen Sitz. Die Eule und die Olivenzweige tragen den Wortschatz einer Göttin, die durch Einfallsreichtum herrscht und im Dunkeln sieht, wo andere stoppen. Der Kontrast zwischen dem vergoldeten Metall und dem farbigen Material lässt das Profil erstrahlen: drei Symbole um dasselbe Gesicht, ein nach innen gerichteter Blick. In dieser Version sieht man Minerva im Moment vor der Entscheidung – der Gedanke nimmt noch Gestalt an, die Richtung reift schweigend. Die klassische Kunst hat diese Harmonie über die Jahrhunderte bewahrt – und das Profil bringt sie in diesem Intaglio, auf dieser Fassung, unverändert zurück. In jeder Farbe erzählt das Kameo seine Geschichte anders. Orange bringt sonnige Vitalität – die Wärme des Pigments spielt gegen die Gelassenheit des Profils, das Porträt entflammt. Perlmutt strahlt ein sanftes, diskretes Licht aus: vergoldeter Bronze und Pigment verschmelzen zu einer weichen Harmonie, wie Marmor im Gegenlicht. Schwarz vertieft das Profil und lässt es nachklingen – jede Linie gewinnt an Gewicht und Dichte. Rosa trägt seine gezügelte Leidenschaft: Wärme und Zärtlichkeit zusammen, ein unerwarteter Dialog mit der Konzentration der Göttin. Minerva nach links. Der Blick, der zurückkehrt, der Gedanke, der bleibt.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.Führe mit Weisheit.
Die römische Göttin der Weisheit, Medizin, Künste, Färberei, Wissenschaft und des Handels, aber auch des Krieges. Als Minerva Medica ist sie die Schutzpatronin der Ärzte. Sie ist die Tochter des Jupiter. Im Tempel auf dem Kapitolinischen Hügel wurde sie zusammen mit Jupiter und Juno verehrt, mit denen sie eine mächtige Göttertriade bildete. Ein weiterer Tempel von ihr befand sich auf dem Aventin. Die Kirche Santa Maria sopra Minerva wurde auf einem ihrer Tempel errichtet. Jedes Jahr vom 19. bis 23. März fand die Quinquatria statt, das wichtigste Minerva-Fest. Dieses Fest wurde hauptsächlich von Handwerkern, aber auch von Studenten gefeiert. Am 13. Juni wurde die kleinere Quinquatrus begangen. Minerva gilt als Erfinderin der Zahlen und Musikinstrumente. Man nimmt an, dass sie etruskischen Ursprungs ist, als Göttin Minerva. Später wurde sie mit der griechischen Athena gleichgesetzt. Paris Louvre – München Glyptothek – London British Museum
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