




Amor reitet die Wellen auf einem Wesen, halb Kalb, halb Fisch, die Zügel locker zwischen den Fingern gehalten, die Flügel über der Komposition ausgebreitet, der Schwanz dieses mythologischen Wesens schließt den Kreis – eine ganze Reise in einem Fassungsrand. Ein Motiv, das die Römer liebten: Liebe in Bewegung, unerschöpflich, immer bereit, aufs offene Meer hinauszudringen.
Im runden Fassungsrand des LUXOR-Rings sind die Volumen mit solcher Präzision gearbeitet, dass das Kamee fast zu einem Miniatur-Basrelief wird – die Gravur ist großzügig und detailliert, die Schatten verändern sich und offenbaren bei jedem Blick neue Einzelheiten. Der Reichtum an Details vervielfacht sich, je länger man hinsieht.
Die Solidität aus 18 Karat vergoldeter Bronze – ihr Wachsausschmelzverfahren bewahrt die organische Qualität des Metalls – verankert alles mit echtem Gewicht am Finger. Der leicht erhöhte Fassungsrand gibt den Figuren Raum zum Atmen innerhalb des runden Rahmens. Jede Welle dieses noch zu entdeckenden Meeres. Die GTc-Signatur ist in die Bronze eingraviert, geboren mit dem Schmuckstück.
Die Farbvarianten öffnen vier Richtungen. Gelb ist die Energie der Sonne, die das Wasser erleuchtet – Amor im vollen Licht, eine Intensität, die diesen Mythos unmittelbar und zeitgenössisch macht. Rot ist die Farbe von Mut und Leidenschaft – für das, was man liebt, für die Wege, die man wählt. Grün ist die Farbe der blühenden Natur – dieselbe Tiefe wie antike Steine, die immer lebendige Materie der Welt, aus der die Liebe kommt. Violett ist die konzentrierteste Note – Introspektion, der Moment, in dem das Gefühl zum Verstehen wird.
Der Meeres-Amor bewegt sich weiter – über das Wasser und durch die Jahrhunderte. Dieser Antrieb, diese uralte Freude an der freien Bewegung: unversehrt, unwiderstehlich.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.Lass die Liebe dich in neue Richtungen führen.
In der römischen Mythologie ist Amor (lateinisch cupido, „Verlangen“) der Gott der Begierde, Zuneigung und erotischen Liebe. Er wird oft als Sohn der Göttin Venus dargestellt, während sein Vater selten erwähnt wird. Sein griechisches Pendant ist Eros. Amor ist im Lateinischen auch als Amor („Liebe“) bekannt. Die Amores (Plural) oder Amorini in der späteren kunsthistorischen Terminologie entsprechen den griechischen Eroten. Während Eros in der klassischen griechischen Kunst als schlanker geflügelter Jüngling erscheint, wurde er in der hellenistischen Zeit zunehmend als pummeliger Junge dargestellt. In dieser Zeit erhielt seine Ikonographie den Bogen und Pfeil, die bis heute ein unverwechselbares Attribut sind; eine Person oder sogar eine Gottheit, die von Amors Pfeil getroffen wird, ist von unkontrollierbarer Begierde erfüllt. Der römische Amor behält diese Merkmale bei, die sich in der Darstellung mehrerer Amoretten sowohl in der römischen Kunst als auch in der späteren klassischen Tradition der westlichen Kunst fortsetzen. Amors Fähigkeit, Liebe und Verlangen zu entfachen, spielt in mehreren Mythen oder literarischen Szenarien eine auslösende Rolle. In Vergils Aeneis veranlasst Amor Dido, sich in Aeneas zu verlieben, mit tragischen Folgen. Ovid macht Amor zum Schutzpatron der Liebesdichter. Amor ist jedoch nur in der traditionellen Erzählung von Amor und Psyche, wie sie von Apuleius erzählt wird, eine zentrale Figur. Amor war im Mittelalter eine durchgehend populäre Gestalt, die unter christlichem Einfluss oft eine doppelte Natur als himmlische und irdische Liebe hatte, und in der Renaissance, als ein erneutes Interesse an der klassischen Philosophie ihm komplexe allegorische Bedeutungen verlieh. In der zeitgenössischen Popkultur wird Amor oft gezeigt, wie er seinen Bogen spannt, um romantische Liebe zu inspirieren, häufig als Symbol des Valentinstags.
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