




Vier Tauben, die sich um einen Becher versammeln, jede in einer anderen Pose, füllen die ovale Fassung mit einer Lebendigkeit, die fast aus dem vergoldeten Bronze zu überfließen scheint. Der Lux Ring greift dieses jahrtausendealte Motiv auf – dasjenige, das Plinius für seine Vollkommenheit bewunderte – und bringt es durch die 18-karätige Vergoldung voll zur Geltung. Das Intaglio ist großzügig in seinen Volumen: Jede Taube hat ihren eigenen Raum, doch alle berühren sich, wodurch eine geschlossene und lebendige Szene entsteht, die sofort verständlich ist. Die Körper der Vögel, ihre gerade gefalteten Flügel, ihre Schnäbel, die zum Wasser gerichtet sind, vermitteln einen Moment reinen Teilens, in dem Ruhe die wahre Hauptrolle spielt.
Der Ring ist glatt, leuchtend, mit einer vollen Rundung, die die Hand begleitet und sofort ein Gefühl von Freude vermittelt. Die handpolierte Oberfläche reflektiert das Licht mit präziser Qualität, und der Kontrast zwischen der vergoldeten Bronze und der Tiefe der Gravur verleiht dem Schmuckstück eine unerwartete Präsenz. Man hat den Eindruck, ein Fragment eines antiken Mosaiks zu tragen, das seine Freude unversehrt bewahrt hat – das warme Metall und das Motiv erklären sich als Teile derselben Erzählung, in der das Vergnügen des Moments alles ist, was zählt.
Jede Farbe bietet eine andere Facette dieser geselligen Szene. Gold schafft eine völlige Harmonie mit der vergoldeten Basis: Die Tauben scheinen aus demselben Material wie der Ring gefertigt zu sein, ein intimer und großartiger Dialog. Perlmutt hebt jedes Detail der Gravur mit einer sanften Leuchtkraft hervor, die die Federn und die Rundungen der Körper offenbart. Gelb ist verspielt und strahlend – es vermittelt das unmittelbare Gefühl geteilter Freude, einen leuchtenden Moment, den man gemeinsam erlebt. Hellgrün bringt eine frische Note ein, die beruhigt und besänftigt, wie ein Garten, der das Ritual des Bechers willkommen heißt.
Harmonie vervielfacht sich, wenn sie geteilt wird.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.Sanfte Herzen bleiben stark.
Ein Mosaik aus Hadrians Villa, heute in den Kapitolinischen Museen, zeigt eine Gruppe von Tauben auf einer runden Schale. Wie Plinius beschreibt, trinkt eine Taube, während die anderen sich sonnen. Die Tauben des Plinius, oder die Kapitolinischen Tauben, stellen die Tauben künstlerisch, aber realistisch dar. Das Mosaik besteht ausschließlich aus Würfeln farbigen Marmors, ohne farbiges Glas wie in anderen Mosaiken. Es wurde 1737 bei Ausgrabungen in Hadrians Villa unter der Leitung von Kardinal Giuseppe Alessandro Furietti entdeckt, der annahm, es sei das von Plinius beschriebene Mosaik, obwohl andere Gelehrte vermuten, dass es eine Kopie des Originals ist, das für Hadrian gefertigt wurde. Das Mosaik aus Hadrians Villa wurde seinerseits vielfach in verschiedenen Formaten kopiert. Musei Capitolini – Rom
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