




dieselbe Aussage – aber auf einem neuen Material. Medusa im AURA-Ring bewahrt die skulpturale Präzision des 18-karätig vergoldeten Bronze-Reliefs – die verschlungenen Schlangen, die Form der Lippen, die Linie der Augen – und ruht auf einer Plexiglasbasis, die die Geschichte verändert. Der Ringkörper ist leicht, zeitgenössisch, durchdrungen von Licht. Das Gewicht überrascht – die Hand trägt ihn mit neuer Leichtigkeit.
Die runde Fassung verteilt das Licht gleichmäßig über das gesamte Relief – die Szene ist aus jedem Winkel lesbar. Die GTc-Signatur ist auf der Fassung eingraviert.
Auf Elfenbein trägt der warme Ton die Szene durch Abstufungen, die sich bei jedem Stück verändern: hellblau frisch und klar; Gold in warmer Harmonie; Perlmutt intim; Violett, das Tiefe einführt. Auf Schwarz hebt sich die Bronze mit grafischer Kraft ab, die den vorwärts gerichteten Blick verstärkt – eine dunkle Leere, die Medusa intensiver macht: Hellblau ist der frühe Morgen, Medusa mildert sich im sanften Morgengrauen; Gold ist der volle Dialog zwischen Metall und Relief, Ton in Ton, das Gesicht wird ganz Licht; Perlmutt streut stille Reflexionen, die intimste Version; Violett ist Introspektion, die Schwelle zwischen Materie und Geist. Auf Schildpatt verändern sich die Adern des Plexiglases von Stück zu Stück – eng und definiert oder weich und diffus, die Streifen schaffen Harmonien mit den Intagliofarben: Hellblau öffnet sich zum Morgen; Gold wärmt; Perlmutt verteilt das Licht des Gesichts neu; Violett hüllt in Geheimnis. Jede Kombination erneuert den Ausdruck.
Der Blick, der nicht senkt – getragen von der Leichtigkeit eines Materials, das offenbart, was die massive Bronze verborgen hielt.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.
Wahre Stärke bedeutet, man selbst zu sein
Die sogenannte „Rondanini Medusa“. Marmor, römische Kopie eines griechischen Originals aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. von Phidias, das auf dem Schild der Athena Parthenos angebracht war. Die Medusa Rondanini in der Münchner Glyptothek ist möglicherweise ein Werk aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und die älteste bekannte Skulptur eines „schönen Gorgoneions“. Das Design könnte von einer vergoldeten Bronzeaigis kopiert worden sein, die einst auf der Akropolis hing und dazu diente, böse Geister und Unglück abzuwehren. Als Überarbeitung der grotesken, scheibenförmigen Totenmasken älterer Gorgoneia scheint die Medusa Rondanini das idealisierte Abbild der Athena von Velletri zu übernehmen, umwunden von dekorativen Schlangen und zarten Eulenflügeln – chthonische Furcht und Tod vermischt mit olympischer Schönheit und Schlauheit. Während sie im Palazzo Rondanini in Rom ausgestellt war, wurde sie in den 1780er Jahren von Johann Wolfgang von Goethe entdeckt und erstmals den Kunstkennern Nordeuropas bekannt gemacht, der schrieb: „Ich würde etwas darüber sagen, wenn nicht alles, was man über ein solches Werk sagen könnte, Zeitverschwendung wäre.“ Heute befindet sie sich im Glyptothek in München.
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