




Der EOS-Ring ist eine offene Form. Das vergoldete Bronze, im Wachsausschmelzverfahren gegossen und von Hand poliert, bildet eine runde Fassung mit spiegelnder Oberfläche, die Licht einfängt und warm zurückgibt. Im Zentrum befindet sich Minervas Kamee: das Profil nach rechts gewandt, der Helm nach hinten getragen, der Zopf am Nacken zusammengebunden, die präzisen Züge eines Intaglios aus dem achtzehnten Jahrhundert. Das Band öffnet sich in zwei verstellbare Abschnitte, die sich mühelos jedem Finger anpassen. Minervas Profil gehört zu den am häufigsten reproduzierten Motiven der europäischen neoklassizistischen Ikonografie – auf Münzen, Siegeln, Medaillen, Frieswerken. Göttin der Künste und des Einfallsreichtums, Schutzpatronin derer, die mit Händen und Geist erschaffen, hat ihre Gestalt drei Jahrhunderte Geschichte mit jeder Linie unverändert überdauert. Dieses Kamee schöpft aus dieser Tradition und führt sie in eine Form, die sich anpasst, verstellt und täglich getragen wird. Das präzise Porträt des achtzehnten Jahrhunderts in zeitgenössischem offenem Schmuck. In jeder Farbe offenbart Minerva eine andere Facette ihrer selbst. Orange bringt Wärme und Leben – vergoldete Bronze und Grundton treffen auf derselben Sonnenfrequenz aufeinander, das Kamee entflammt. Schwarz verwandelt das Porträt in eine aussagekräftige Gestalt mit Charakter: jede Linie wird schärfer, der Kontrast zum Metall leuchtet mit eigenem Licht. Hellgrün trägt den Saft eines neuen Gedankens – das Kamee erhellt und beruhigt zugleich. Violett lässt Minerva in ihre intimste Dimension zurückziehen: Introspektion, Einklang mit dem Denken, der Moment des Weitergehens. Am Finger jeden Tag – leicht, beständig, als wäre sie schon immer da gewesen.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.Führe mit Weisheit.
Die römische Göttin der Weisheit, Medizin, Künste, Färberei, Wissenschaft und des Handels, aber auch des Krieges. Als Minerva Medica ist sie die Schutzpatronin der Ärzte. Sie ist die Tochter des Jupiter. Im Tempel auf dem Kapitolinischen Hügel wurde sie zusammen mit Jupiter und Juno verehrt, mit denen sie eine mächtige Göttertriade bildete. Ein weiterer Tempel von ihr befand sich auf dem Aventin. Die Kirche Santa Maria sopra Minerva wurde auf einem ihrer Tempel errichtet. Jedes Jahr vom 19. bis 23. März fand die Quinquatria statt, das wichtigste Minerva-Fest. Dieses Fest wurde hauptsächlich von Handwerkern, aber auch von Studenten gefeiert. Am 13. Juni wurde die kleinere Quinquatrus begangen. Minerva gilt als Erfinderin der Zahlen und Musikinstrumente. Man nimmt an, dass sie etruskischen Ursprungs ist, als Göttin Minerva. Später wurde sie mit der griechischen Athena gleichgesetzt. Paris Louvre – München Glyptothek – London British Museum
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