




MEDUSA RONDANINI — JEDE EPOCHE GAB IHR EINE NEUE BEDEUTUNG Der EOS-Ring setzt Leichtigkeit als sein erstes Prinzip. Der schlanke, offene Ringbügel umschließt die Hand mit überraschender Zurückhaltung und lässt die Haut atmen – das Schmuckstück wird zu einem leuchtenden Detail, fast unmerklich, wenn sich die Hand bewegt. Die Außenseite ist sanft gewölbt, der innere Kern glatt und flach: Das Metall folgt dem Finger, ohne zu drücken. Die beiden Ringbänder öffnen und schließen sich an der Basis und passen sich mit einer einzigen Bewegung jedem Finger an. Die GTc-Signatur befindet sich auf der Rückseite der Fassung. Auf Schilden, Rüstungen, in römischen Kameen: Medusa blickt seit zwei Jahrtausenden geradeaus. Etwas in diesem Gesicht – frontal, direkt, unfähig wegzuschauen – ließ jede Epoche sie erneut wählen. Wer sie trug, sagte etwas Bestimmtes über sich selbst aus. Die Gravur auf der Fassung zeigt sie mit derselben Intensität: die Schlangen, die sich wie ein lebendiger Kopfschmuck um das Gesicht winden, die fest geschlossenen Lippen, die Augenlinie, die mit dem Licht spielt. Der runde Rahmen ist minimal und offen, lässt ihr den ganzen Raum. Himmelblau, Schwarz, Gold, Perlmutt – vier Medusas. Himmelblau verleiht dem Porträt Leichtigkeit: sanft und pudrig wie der frühe Morgen, scheinen die Windungen in die Luft gemeißelt. Schwarz verleiht ihr Körper und Substanz – die Kamee gewinnt an Dichte, jede Linie ist entschlossen. Gold vereint: dasselbe Metall wie der Bügel, voller Wärme, das Relief tritt ohne Grenzen hervor. Perlmutt streut ein gesammeltes, irisierendes Licht, das die Züge mildert, ohne ihren Charakter zu nehmen – wie der Glanz von hellem Marmor. Medusa war schon immer eine Erklärung. Auf diesem Ring gehört sie dir.
Wichtige Hinweise
Die Farben der Schmuckstücke auf dem Foto können vom Original abweichen. Dies hängt von der Auflösung ab. Jedes Stück ist handgefertigt und besitzt einzigartige Merkmale.
Wahre Stärke bedeutet, man selbst zu sein
Die sogenannte „Rondanini Medusa“. Marmor, römische Kopie eines griechischen Originals aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. von Phidias, das auf dem Schild der Athena Parthenos angebracht war. Die Medusa Rondanini in der Münchner Glyptothek ist möglicherweise ein Werk aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und die älteste bekannte Skulptur eines „schönen Gorgoneions“. Das Design könnte von einer vergoldeten Bronzeaigis kopiert worden sein, die einst auf der Akropolis hing und dazu diente, böse Geister und Unglück abzuwehren. Als Überarbeitung der grotesken, scheibenförmigen Totenmasken älterer Gorgoneia scheint die Medusa Rondanini das idealisierte Abbild der Athena von Velletri zu übernehmen, umwunden von dekorativen Schlangen und zarten Eulenflügeln – chthonische Furcht und Tod vermischt mit olympischer Schönheit und Schlauheit. Während sie im Palazzo Rondanini in Rom ausgestellt war, wurde sie in den 1780er Jahren von Johann Wolfgang von Goethe entdeckt und erstmals den Kunstkennern Nordeuropas bekannt gemacht, der schrieb: „Ich würde etwas darüber sagen, wenn nicht alles, was man über ein solches Werk sagen könnte, Zeitverschwendung wäre.“ Heute befindet sie sich im Glyptothek in München.
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